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Reise zum Mittelpunkt der Erde



Eine rockige Oper für Gummersbach

Vor mehr als hundert Jahren schrieb Jules Verne die Geschichte des Professor Lindenbrock und seines Neffen Axel, die sich aufmachen zum Mittelpunkt der Erde zu reisen. Auch wenn man schon damals ahnte, daß das eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ist, faszinierte der Roman die Menschen und tut es bis heute. Schließlich begegnen unsere Helden bereits ausgestorbenen riesigen Urtieren, verirren sich in einem gigantischen Pilzwald, befahren einen unterirdischen Ozean und werden schließlich vom Vulkan Ätna ausgespuckt.

Vor ungefährt fünfzig Jahren machte sich Hollywood über den Stoff her und drehte einen herrlichen Technicolor-Film mit James Mason in der Hauptrolle. Da wackeln die Pappkulissen, daß es eine Lust ist und Massen von Studenten verabschieden die Forscher mit “Gaudeamus igitur”.

Vor mittlerweile fast dreißig Jahren schließlich stand ein Mann mit langen blonden Haaren und wallenden Gewändern inmitten eines Berges von Tasteninstrumenten und dirigierte das Londoner Festival Orchestra und den Chamber Choir in der Royal Albert Hall. Zur Aufführung gelangte “The Journey to the centre of the Earth”. Rick Wakeman hatte sich des Romans angenommen und eines der damals beliebten Konzeptalben eingespielt, in den sich klassische Elemente und Rockmusik mischten.

Jetzt wurde von Gummersbach aus weitergereist:

Die hiesige Musikschule verwirklichte in Zusammenarbeit mit dem Bruno Goller-Haus, dem Musical-Projekt Oberberg, hiesigen Gymnasien und weiteren Musikschulen aus dem Bergischen Land die Rockoper “Reise zum Mittelpunkt der Erde”. Zu den Mitwirkenden zählten das Jugendsymphonieorchester, eine Rockband, eine “Marching Dixie-Band”, mehrere Chöre, ein Tanzensemble und Schauspielerinnen und Schauspieler.

Dabei treffen wir auf bekannte Namen: Lutz Schnitzler ist der Professor, der Folkwang-Schüler Jochen Klüßendorf spielt den Axel, Jasmin Mirza gibt dessen Verlobte Agnes und Jörn Kolpe vom Schauspielstudio Oberberg ist der isländische Reiseführer Hans. Als Erzähler fungiert Patrick Müller.

Seit Jahresanfang wurde in den einzelnen Ensembles geprobt, im Rahmen eines Workshops in Bergneustadt das ganze erstmals zusammengefügt.

Aufführungen waren dann in Gummersbach sowie als Abstecher in Radevormwald und Lindlar.

So agierten unter der Leitung von Peter Even (Organisation), Karsten Dobermann (Musikalische Leitung), Martin Kuchejda (Konzept und Regie) und Joachim Kottmann (Korrepetition) ca. 100 meist junge Mitwirkende.

Im September hob sich der Vorhang für eine romantische Reise zum Mittelpunkt der Erde mit vielen Abenteuern, herrlichen Bühnenbildern und vielen Effekten.

Zur Musik von Beethoven, den Beatles, Grieg, Rod Stewart, Rick Wakeman und Joachim Kottmann tanzten die Grottenolme, spielten die Trolle ihre Streiche und eine Riesenschildkröte erschreckte die Forscher.

Soviel Aufwand konnte natürlich nur mit Unterstützung über die Bühne gehen.

Im Rahmen des Programmes “Regionale Kulturpolitik” förderte das Land NRW das Projekt maßgeblich, weitere Unterstützung kam von der Volksbank Oberberg, der Kulturstiftung der Kreissparkasse Köln, der Sparkasse Gummersbach- Bergneustadt, dem Jugendamt der Stadt Gummersbach und vielen mehr.


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